Fieser Trick der Bürgerlichen: Unter dem Vorwand des Kinderabzugs senken sie die Steuern für die Reichen!

Avatar of SP Bern OstSP Bern Ost - 09. Oktober 2019 - Aus dem Vorstand

Die Kosten für Kinder sich hoch – aber vor allem für die Wenigverdienenden

SVP-Finanzminister Ueli Maurer hatte sich vergeblich gegen das teure Steuergeschenk gewehrt, das die Bürgerlichen kurz vor den Wahlen ihrer reichen Klientel gemacht haben: Der allgemeine Kinderabzug (nicht zu verwechseln mit dem Betreuungskostenabzug) bei der direkten Bundessteuer soll auf 10'000 Fr. erhöht werden, was in erster Linie den Gutverdienenden nützt, denn die ärmeren Eltern zahlen nur wenig Bundessteuern und können daher kaum etwas abziehen. Die mehreren hundert Millionen Franken werden damit vor allem den Reichsten zugute kommen, die es gar nicht nötig haben, weil sie z.B. kaum unter den hohen Krankenkassenprämien und den hohen Mieten leiden. Die SP ergreift deshalb das Referendum – innert 3 Monaten braucht es 50'000 Unterschriften. Ein Unterschrifenbogen kann bei sp-ps.ch heruntergeladen, ausgedruckt und unterschrieben werden: www.reichen-bonus.nein.

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